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| Planeten und Götter | |  | | die Bedeutung der Planeten für die Astrologie |  |  |  |
Die Planeten werden seit dem Altertum mit Mythen und Sagen verbunden. Diese archetypischen Merkmale werden bei der Deutung eines Horoskops berücksichtigt berücksichtigt.
Die langsamen Planeten Uranus, Neptun und Pluto sind in den Zeichen weniger aussagekräftig, da Sie ja teilweise über ganze Generationen in einem und den selben Zeichen "aufhalten".
Die Planeten in den Häusern bekommen wesentlich mehr Aussagekraft und zeigen auf, wie Sie Ihre Anlagen und Talente verwirklichen (könnten) und welche Anforderungen gestellt werden.
Hier haben auch die langsamen Planeten (auch transsaturne Planeten)eine grössere Aussagekraft.
Betrachtet man die Planetenpositionen zueinander und die Winkel die sich im Horoskop bilden, erhält man die Aspekte. |
 | Sonne | |  | | Der Schöpferische Wille |  |  |  |
| Das Siegel der Sonne ist der Kreis; Symbol für das Unendliche und Unbegrenzte | In der Mitte steht ein Punkt -Symbol für das Ich als eigenständiges Wesen, das inmitten der Unendlichkeit seinen Weg sucht. So symbolisiert die Sonne das Ich und zugleich dessen Art, sich in der materiellen Welt zu bewegen. Sie zeigt die Individualität; die Art, sich nach außen zu zeigen; den Bereich und die Beschaffenheit, in der das Ich am deutlichsten erfahren wird. Die Sonne steht für das Bewusstsein und den Ort, wo Kraft aus sich selbst geschöpft wird - sie ist die Lebenskraft und im Horoskop Symbol für das erfahrbare Leben. |
 | Mond | |  | | Das Seelische Erleben |  |  |  |
| Der Mond, der nicht aus sich selbst heraus strahlt, sondern nur das Licht der Sonne reflektiert, symbolisiert den abhängigen Teil der Persönlichkeit | Er zeigt den Raum, wo ein Mensch Geborgenheit, Trost und Sicherheit sucht. Er zeigt aber auch, wo ein Mensch formbar ist, beeinflusst von Vergangenem und auch von Gewohnheit und sozialem Umfeld. Er steht für das seelische Ich; die eigenen, tiefsten Gefühle und die geheimsten Prägungen. Der Mond bedeutet auch die Art unmittelbarer und unbewusster Gefühlsreaktionen auf persönliche Situationen. Er zeigt, wie ein Mensch empfindet und zugleich bezeichnet er das Gedächtnis, da Erinnern immer ein Rückempfinden ist. |
 | Merkur | |  | | Das intellektuelle Erkennen |  |  |  |
| Merkur ist der Götterbote, der weitergibt, was er empfängt und zugleich ist er ein großer Dieb und Schauspieler | Im Horoskop symbolisiert er den Verstand und dessen Fähigkeiten, gibt Hinweise auf die Kommunikationsfähigkeit und die Art der Probleme, mit denen sich das Denken beschäftigt. Der Verstand wirkt wie ein Brennglas, durch das sich die Kräfte und Dinge dem Individuum zeigen und dieses Brennglas, der Intellekt, erweist sich oft genug als Dieb und Schelm, wenn alles Denken letztendlich die Tatsachen doch nicht fassen kann. Merkur deutet auch an, welche Informationen jemand zur Kenntnis nimmt und für wichtig erachtet. |
 | Venus | |  | | Die Lust der Hingabe |  |  |  |
| Venus, die Göttin der Liebe und der Schönheit, symbolisiert den Bereich, wo ein Mensch bereit ist, andere Menschen und Dinge lieben zu lernen, sie wert zu schätzen, Kompromisse einzugehen und Harmonie zu suchen und zu finden | Vergnügen, Eros, Freude und künstlerische Anlagen stehen im Zeichen der Venus. Diese Göttin erträgt es aber nicht, wenn man ihren Ansprüchen nicht genügen kann und so symbolisiert sie auch den Bereich, in dem ein Mensch desillusioniert und enttäuscht werden kann und auch, wo und wie ein Mensch Neid und Rivalität empfindet. Hier setzen dann auch am ehesten Verführungskünste und Raffinesse ein. |
 | Mars | |  | | Die Durchsetzung des Egos |  |  |  |
| Mars ist der griechische Gott Ares, der zwar Angst und Furcht in seinem Gefolge hat, doch oft eine lächerliche Figur macht | Aber er ist auch der Römergott Mars, der nicht nur der Herr des Krieges ist, sondern auch der Gott der Fruchtbarkeit und des Frühlings. So ist auch die Marskraft im Horoskop ein zwiespältiges Symbol, denn sie bedeutet rohe Kraft, blinde Wut, zerstörerische Aggression und Rücksichtslosigkeit ebenso wie die gesunde Antriebskraft, aus der Neues entsteht und den positiven Impuls, aus dem heraus ein Mensch seine Weltbegreifen und gestalten will. Er steht für Energie, Begierde, Leidenschaft, Arbeitslust, Zerstörungswut - für Expansionsdrang und Selbstbehauptung. |
 | Jupiter | |  | | Die Innere Sinnfindung |  |  |  |
| Der Gott Jupiter zeugte zahlreiche Kinder, um die er sich nicht weiter kümmerte | Er hatte unzählige Liebesaffären, beschützte die Schwachen und Unschuldigen und strafte die Bösen - wobei er meist den Launen des Augenblicks folgte. Im Horoskop symbolisiert er den Optimismus des Menschen, sein Gefühl für gesellschaftliche Zusammenhänge, für Recht und zugleich auch für Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit. Jupiter mag so etwas wie ein Glücksgott sein, Verlass ist auf jeden Fall nicht auf ihn. Er zeigt, wo der Menschschöpferische Samen aussät, wo er zu Aberschätzung neigt, wo er zwar nicht unglücklich mit dem Gegebenen ist, aber doch immer mehr und mehr will. Jupiter ist auch der Bereich von Hoffnung und Zuversicht. |
 | Saturn | |  | | Der Spiegel der Verhinderung |  |  |  |
| Saturn ist der griechische Gott Kronos | Er verschlang die eigenen Kinder aus Furcht, sie könnten ihn entmachten. Saturn ist die Grenze zum Universum; die Begrenzung des Ichs, das an ihm nicht vorbeikommen kann. Er symbolisiert den Bereich, wo ein Mensch aus Furcht vor Unbekanntem und Neuem mühsam versucht ist, Vergangenes zu bewahren, auch dann, wenn es keineswegs befriedigend ist. Wie Kronos verschlingt hier der Mensch seine eigenen schöpferischen Früchte durch selbst auferlegte Grenzen. Saturn zeigt die Frustration, die Mühsal, die Beschränkung - und bietet zugleich den Lohn, wenn der Mensch sich dieser Grenze stellt. Denn mit Saturn wird der Mensch stärker, verantwortungsbewusster undausdauernder. Saturn zwingt in die Realität. |
 | Uranus | |  | | Die Sprengung der Norm |  |  |  |
| Uranus war ein Schöpfergott voll Phantasie, doch die Kinder, die ihm Gaia gebar, erwiesen sich als Ungeheuer | Er verbannte sie in die Mutter zurück, bis deren Jüngstes Kind, Saturn, Uranus kastrierte - dem dabei fließenden Blut entsprangen die Furien und dem ins Meer fallenden Phallus die Aphrodite. Viele der Ideen unter Uranus sind „Ungeheuer“ und müssen verworfen werden, doch wenn der Mensch die wandelnde Kraft, die hier symbolisiert ist, immer unterdrückt, werden ihn Furien verfolgen. Uranus symbolisiert, wo Veränderung sein muss sowie das Streben nach letzter Wahrheit und deren Enthüllung - er ist der erste Schritt über die Grenze Saturns hinaus. |
 | Neptun | |  | | Die Auflösung der Form (Die Visualisierung der Sphären) |  |  |  |
| Der Meeresgott Neptun | Er taucht, wie die Gefühle des Menschen, entweder strahlend, rein und wunderbar auf oder begleitet von Stürmen und Gewittern. Das Hauptziel des Egos (Saturn)ist die Selbsterhaltung und so verschlang Saturn Neptun. Doch Jupiters Expansionswillen befreit Neptun - und so symbolisiert Neptun den Bereich, wo das Ich aufgehen will, wo der Sinn für Mystik und Spiritualität wurzelt. In diesem Bereich wurzeln Selbstlosigkeit, Altruismus, Selbstaufopferung. Doch der Gott des Wassers gibt auch den Nebel, der die Konturen verwischt und so wurzeln hier ebenso Aberglauben, Sucht, Desillusion und Verlogenheit. Neptun zeigt, wo das Bewusstsein erweitert werden kann -sanft sucht er, positive Veränderung zu erwirken. |
 | Pluto | |  | | Die Transformation (Der Abstieg in die Unterwelt und die Befreiung des innersten Selbst) |  |  |  |
| Pluto erhielt seinen Namen, weil man sich weigerte, seinen wirklichen Namen - Hades - auch nur auszusprechen | Als Gott der Unterwelt war er mehr gefürchtet denn geachtet. Man baute ihm keine Tempel, aber man opferte ihm, den Verstorbenen zuliebe, dennoch und tat dies mit abgewandtem Gesicht. Pluto symbolisiert den Bereich, den ein Mensch in seiner letzten Tiefe nicht ansehen will, denn es ist der Ort, wo Altes endgültig und radikal vernichtet wird. Er mag den inneren Drang nach Umwandlung bedeuten, doch wird er erlebt als Zerstörung und Angst vor Vernichtung. Pluto ist brutal und tut weh - doch er ist der Gott des Todes und fordert nur das Tote, das sich im einzelnen Leben überlebt hat. Bei ihm sind auch verborgene Ursachen und unbewusste Motive daheim. |
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